Kesha: Pop-Sternchen bleibt bei ihrer Aussage

Vergewaltigungs-Prozess gegen Produzent läuft weiter
Vor zwei Jahren verschwand Kesha von der Bildfläche. Der Grund: Im Oktober 2014 reichte Sängerin eine Klage wegen sexueller Belästigung gegen ihren Produzenten Dr. Luke ein. Die Vorwürfe wiegen schwer: Luke Gottwald soll die 28-Jährige mehrere Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht haben – bis zu einem Punkt, an dem sie beinahe gestorben wäre. Der 42-Jährige habe Kesha mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht und die junge Frau in eine Essstörung getrieben. Kurz nachdem die „Tik Tok“-Sängerin ihre Klage eingereicht hatte, reagierte der Beschuldigte mit einer Gegenklage. Kesha sei eine Lügnerin – er habe sie nie vergewaltigt. Ihre Klage sei Kalkül, um aus ihrem Vertrag herauszukommen. Seitdem liegt die Karriere der Pop-Sirene auf Eis – da der Exklusivvertrag ihr nicht erlaubt, Musik mit anderen Produzenten aufzunehmen. Kürzlich kam unerwartete Hilfe: Die Sängerin Taylor Swift unterstützte Kesha mit einer Spende von 250.000 US-Dollar. Um wieder Musik bei Sony veröffentlichen zu können muss Kesha die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihren ehemaligen Produzenten, Dr. Luke, fallen lassen und sich entschuldigen. Die Betroffene weigert sich: „Ich werde die Wahrheit nicht zurücknehmen.“ Gute Nachricht für ihre Fans: Kesha reist auf das diesjährige „Coachella Festival“ und performt bei den Festlichkeiten zu Bob Dylans 75. Geburtstag. Beim „Dylan Fest“ ist sie laut „Entertainment Weekly“ für das zweitägige Festival, das am 23. und 24. Mai in Nashville stattfindet, gebucht.

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